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Praxis für den Wandel

Eva Daubert

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Freie Preise

18.07.2018

Das Buch "Ökonomie der Verbundenheit" von Charles Eisenstein war das erste Buch über Wirtschaft, was ich verstanden habe. Ökonomie war in der Schule nie ein Fach, was mich begeistern konnte, so war ich darin auch immer eine eher mittelmässige Schülerin und ich dachte das liegt einfach daran, dass mich andere Dinge mehr interessieren.

Aber nach der Lektüre diese Buches wusste ich, es hatte andere Gründe. Hier wird eine Form der Ökonomie beschrieben, die zutiefst im Einklang steht mit der Überzeugung meines Herzens. Ein Wirtschaften, was in Übereinstimmung mit natürlichen Lebenszusammenhängen funktioniert und die tiefsten menschlichen Bedürfnisse erfüllt. Nämlich dem Bedürfnis nach Sinn, Verbundenheit, Einbettung und Gemeinschaft und danach, uns der Welt mit unserem Leben ganz zu schenken.

Auf einmal habe ich auch komplizierte Ökonomische Zusammenhänge mühelos verstehen können, eben weil sie mein Herz berührten.

 

Weil mich diese Ideen nicht mehr losließen, habe ich ein Jahr lang mit einem schenkökonomischen Modell experimentiert. In dieser Zeit waren die Preise für meine Arbeit komplett frei. Das Experiment hat gezeigt, dass es möglich ist und zutiefst beglückend, die Preise ganz frei zu geben.

Mit dem Ortswechsel nach Freiburg und den viel höheren Lebenshaltungskosten hier merke ich, dass ich mir mehr Klarheit und Verlässlichkeit mit den Einnahmen bei meiner Arbeit wünsche. Trotzdem möchte ich das schenkökonomische Modell noch nicht ganz aufgeben. Ich habe mich daher entschieden, meine grundlegende Arbeit zu festen Preisen anzubieten aber immer wieder Veranstaltungen zu machen, die dem schenkökonomischen Modell der freien Preise folgen.

Was heißt das?

Das bedeutet, dass ich die Bedingungen von Müssen und Sollen, die bisher Arbeit und Geld verbindet, entkopple. Das heißt, dass du frei bist, das für meine Arbeit zu bezahlen, was dein Herz dir sagt. Das, was du geben möchtest. Das kann 0 € sein, wenn deine finanzielle Situation gerade so ist. Ich gebe dir als Orientierung Empfehlungen, die den Preis wiederspiegeln, mit dem ich meine Kosten (z.B. Raummiete) decken und für meine Bedürfnisse entspannt sorgen kann (z.B. Miete, Essen, Krankenversicherung).

Wenn du gerade finanzielle Fülle erlebst und mir mehr für meine Arbeit geben kannst als die Empfehlung, dann hilft mir das, mich ganz dieser Arbeit widmen zu können, die Preise wirklich FREI zu geben und dabei entspannt und genährt zu sein.

 

Wieso mache ich das?

Weil ich jedem Menschen meine Arbeit zugänglich machen will ohne dabei vom Geld beschränkt zu sein.
Weil ich gemerkt habe dass sich die Verknüpfung von meiner Arbeit und Geld nicht richtig anfühlt aus zwei Gründen:
1. Weil man das, was eigentlich in so einer Stunde passiert, mit Geld nicht bezahlen kann und daher der Preis unendlich hoch sein müsste
2. Weil ich mich gleichzeitig reich und beschenkt fühle wenn ich meine Arbeit tue, auch ohne Geld


Mehr dazu findet Ihr in Charles Eisensteins Buch "Sacred Economics"

(deutsch: "Ökonomie der Verbundenheit")
Dieses kurze Video zum Buch gibt eine sehr inspirierende Zusammenfassung:

http://sacred-economics.com/

 

 

 

 

Auf das wir jetzt, unseren Herzen folgend,

in die Welt hinein wachsen, nach der wir uns sehnen.

 

 

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